Venturi-Anlage


Eine der drei erhältlichen Autogasanlagen ist die sogenannte Venturi-Anlage. Dies ist die billigste, aber auch älteste Anlage. Bei dieser Anlage wird das Autogas über Verdampfer und Druckregler dem Motor zugeführt. Hierbei kühlt der Verdampfer stark ab. Aus diesem Grunde erfolgt nach dem Start die Umschaltung von Benzin auf Autogas erst, wenn das Kühlwasser eine Temperatur von mindestens 30 Grad Celsius erreicht hat. Dies verhindert, dass der Verdampfer vereist. Die Umstellung von Benzin auf Gas kann automatisch oder manuell per Schalter erfolgen. Die bei dieser Anlage in den Ansaugkanal eingebaute Venturi-Düse mischt der Ansaugluft das Gas bei. Der Verdampfer wird auf das Kraftstoff-Luft-Gemisch eingestellt und ein spezielles Steuergerät optimiert das Gemisch. Bei der Venturi-Anlage kann eine Rückverbrennung im Ansaugtrakt erfolgen. Dies bezeichnet man dann als „Backfire“. Es entsteht durch Fehler in der Zündanlage oder bei Fehlbedienung. Backfire lässt sich durch Überdruckventile im Luftfilterkasten verhindern.

Warum ist die Venturi Anlage beliebt?

Die Venturi Anlage ist bei Autogasfahrern sehr beliebt, da sie schon für relativ wenig Geld zu haben ist. Auch dass sie bereits seit vielen Jahren weltweit eingebaut und ohne nennenswerte Fehlern betrieben wird, ist ein großer Vorteil, der sich schnell herumspricht. Für AUtogaswerkstätten ist der EInbau einer Venturi Anlage ebenfalls einfach zu bewerkstelligen, so dass diese Anlage gerne interessierten Käufern empfohlen wird.

Reich sind wir zwar an dreißig Millionen Autos, aber arm, bettelarm, an reinem Trinkwasser und gesunder Atemluft.

-Hubert Weinzierl (*1935), dt. Naturschützer-